STRESS

Stress  – DER gravierendste Gesundheits-Risikofaktor

STRESS – 
eine wichtige
Überlebens-
strategie

 

Kampf- oder Fluchtreaktion:


Die körperlichen Reaktionen auf Stress, die sogenannte „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“, diente evolutionär gesehen unserem Überleben. Bei Bedrohung werden die Muskeln angespannt, der Herzschlag und Blutdruck erhöhen sich, die Pupillen werden weit und die Wahrnehmung wird zum Tunnelblick, gleichzeitig werden unwichtige Funktionen, wie beispielsweise die Verdauung abgeschaltet.

 

Unseren urzeitlichen Vorfahren ermöglichte dieser Reflex, dass sie entweder kämpfen oder flüchten konnten. Damit war man der Gefahr entkommen – und konnte wieder entspannen – oder man war eben tot. Doch der heutige Stress am Arbeitsplatz oder die Angst um die Zukunft sind nicht nach einem Sprint oder einem kurzen Kampf vorbei.

Kann Stress nicht auch gesund sein?

Auch hier macht die Dosis das Gift. Die Dosis beeinflusst nämlich die Art und Weise, wie unser Organismus auf bestimmte äußere Reize reagiert. 

Dabei sind oft kleine Mengen eines an sich negativen Reizes durchaus gesund. Unser Körper steuert und reguliert ständig sein System und ist ein Meister der Anpassung (Bioregulation): niedrige Dosen von Stress werden als anregend und sogar stärkend empfunden, es entsteht positiver Stress (Eustress). Lang andauernder Stress, ohne Entspannungsphasen, überfordern den Organismus, der Stress wirkt schwächend und krank machend =>  negativer Stress (Distress).

Kurzfristiger Stress kann also durchaus etwas Positives sein. Viele von uns kennen das aus dem Sport, wo Stress uns zu Höchstleistungen pushen kann. Beim Free-Climbing oder Fallschirmspringen kann der Nervenkitzel Lust und Erfüllung bedeuten, wir sind hinterher vom Adrenalin „berauscht“ und kommen danach aber auch wieder in die Entspannung.

Die heutigen Stressoren wirken aber leider oft dauerhaft und meistens fällt auch die Entspannung aus. Zudem wird der heutige Stress meistens nicht in Bewegung umgesetzt, wodurch die Stresshormone wieder abgebaut werden könnten, sondern wirkt oft in körperlicher „Bewegungslosigkeit“ auf uns ein. So entsteht chronischer Stress mit vielen körperlichen Folgen und Stress wird damit zum Auslöser schwerer Krankheiten.

Wie wirkt (anhaltender) Stress auf den Körper?

Stress erhöht die Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall, Tumor- und Immunerkrankungen, Depression bzw. Burnout, Übergewicht und vieles mehr.

  • Fördert Depression, Angst und Schlafstörungen 
  • Beschleunigt die Atmung 
  • Erhöht Blutzucker, Insulin, Blutfette
  • Fördert Blutgerinnsel
  • Erhöht Muskelspannung, verursacht Rückenschmerzen und reduziert Knochendichte
  • Verschlechtert Gedächtnis und Konzentration
  • Verengt Gedanken, verursacht Kopfschmerzen
  • Erhöht Herzfrequenz und Blutdruck
  • Vermindert die Nährstoffaufnahme und stört die Verdauung
  • Verschlechtert die Immunfunktion
  • Verstärkt Übergewicht
  • Führt zu Unfruchtbarkeit

Stress ist immer  etwas sehr Individuelles!

Zwei Menschen können dieselbe Situation so wohl als sehr stressig (Distress) als auch als gesunde Herausforderung (Eustress) erleben. Während der eine bereits völlig am Ende ist, fühlt sich der andere in derselben Situation immer noch pudelwohl. Stress ist also immer auch ein individuelles Erleben.

Im wesentlichen entscheiden vier Begleitumstände darüber, wie Stress erlebt wird:

  1. Die Dauer

  2. Die Dosis

  3. Die Frage, wie weit wir selbst die Kontrolle behalten können

     

  4. Ob wir uns nach unserem Verständnis den Stress aus sinnvollen Gründen
        aufladen oder nicht.

Woran erkenne ich Stress?

Die Stresssymptome sind:

Körper:

  • Kalte Hände
  • Rücken- und Kopfschmerzen
  • Verspannte Schultern
  • Verdauungsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Tinnitus
  • Unruhe
  • Müdigkeit
  • Augenbrennen 

Verhalten: 

  • Übermäßiger Genuss von Alkohol, Zigaretten, Kaffee
  • Unkontrolliertes Essen (Heißhunger)
  • Zähneknirschen
  • Unfähigkeit, Arbeiten zu beenden

Gefühl: 

  • Angst, Leere, Zweifel
  • Gereiztheit, Wut
  • Feindseligkeit
  • Grundloses Unglücklichsein
  • Überheblichkeit

Geist:

  • Vergesslichkeit
  • Konzentrationsstörung
  • Nachlassende Kreativität 
  • Humorverlust
  • Entscheidungsschwierigkeiten

 

Lässt sich Stress messen?

Ja, Stress lässt sich heute mit der sogenannten VNS-Analyse (Herzratenvariabilität) messen.

Das vegetative Nervensystem (VNS) ist die oberste Steuerzentrale im Körper. Es steuert und reguliert alle lebenswichtigen Organe und Organsysteme, die willentlich nicht zu beeinflussen sind, wie z. B. das Herz, die Atmung, den Blutdruck, den Stoffwechsel, die Verdauung, die Organe usw. Die beiden Hauptnerven des VNS sind der Sympathikus (Spannungsnerv) und der Parasympathikus (Entspannungsnerv oder auch „Selbstheilungsnerv“). Sie sind verantwortlich für das Gleichgewicht zwischen Körperspannung und Körperentspannung, um das Funktionieren der Organe und Organsysteme sicherzustellen. 

Auf Stress reagiert das VNS wie auf eine körperliche Anstrengung, der Sympathikus wird aktiviert und in„Alarmbereitschaft“ versetzt, der Blutdruck steigt, die Atmung wird beschleunigt und die gesamte Körperspannung nimmt zu. Der Parasympathikus zeigt so gut wie keine Aktivität, da in einer„Alarmbereitschaft“ Entspannung und Regeneration nicht benötigt werden. Jetzt ist die Balance im Ungleichgewicht, der Körper ist im Dauerstress, es fehlen die Entspannungsphasen. Besteht dieser Zustand über längere Zeit, werden wir krank. Mit der VNS-Analyse lassen sich solche Zustände rechtzeitig erkennen und man kann gegensteuern, bevor wir ernsthafte Krankheiten entwickeln.

Wir setzen diese evidenzbasierte und mittlerweile in über 17.000 Studien weltweit dokumentierte und nachgewiesene Methodik bei uns im Gesundheitszentrum zum initialen Gesundheits-Check und auch zur Therapiekontrolle ein. 

Zudem haben wir natürlich viele therapeutische Möglichkeiten gemeinsam mit Ihnen Ihren Stresslevel zu reduzieren und Ihren Körper wieder in eine bessere Regulationsfähigkeit zu bringen.

     

    Wichtiger Hinweis:

    Die von uns angewandten und auf dieser Webseite beschriebenen Behandlungsmethoden sind aus der Komplementär- oder Alternativmedizin. Aus rechtlichen Gründen weisen wir Sie darauf hin, dass keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die therapeutische Wirksamkeit der angebotenen Behandlung bzw. Behandlungsmethoden vorliegen.

    Das Autoren team

    Silke und Steffen Herrmann • achtsam • kompetent • empathisch

    Unsere Gesundheit ist ein Zustand, bei dem Körper, Geist und Seele im Einklang sind. Ist dieses Gleichgewicht gestört, sehen wir es als unsere Aufgabe – gemeinsam mit Ihnen – auf Ursachenforschung zu gehen und mit Hilfe von natürlichen und innovativen Therapiemethoden die Regeneration Ihrer Gesundheit zu unterstützen und nachhaltig zu fördern.

    Silke Herrmann
    Heilpraktikerin
    Personal Health-Coach

    Steffen Herrmann
    Heilpraktiker
    Personal Health-Coach
    ehem. Senior-Manager

    Silke Herrmann
    Heilpraktikerin
    Personal Health-Coach

    Steffen Herrmann
    Heilpraktiker
    Personal Health-Coach
    ehem. Senior-Manager

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